SUP Kaufberatung

Der SUP-Sport hat in den vergangenen Jahren einen rasanten Aufschwung erlebt. Die Einstiegshürden sind gering: Im Gegensatz zum Segeln, Windsurfen oder Kitesurfen braucht man nur eine kurze Einweisung, statt mindestens drei Tage intensiver Schulung und die Entwicklung der aufpumpbaren iSUPs, die man bequem überall hin mitnehmen und einfach lagern kann, hat den Sport für immer mehr Menschen interessant gemacht.
Wo ein großer Markt entsteht, gibt es auch eine Vielzahl von Anbietern mit unterschiedlichen Intentionen. Wer inzwischen versucht, in dem SUP-Markt eine Orientierung zu finden ist schnell irritiert, vor allem wegen der hohen Preisunterschiede zwischen Discounter- und Markenboards.
Entwickelt werden Trendsportarten am Anfang von Enthusiasten, die viel Zeit und Leidenschaft in die Entwicklung der Produkte stecken. Erst wenn die Produkte dann so ausgereift sind, dass die Mehrheit der Nutzer ohne Kompromisse damit Spaß haben kann und genau die Marken dieser Personen, sind die erfolgreichsten. In den jahrelang verbesserten Produkten steckt nicht nur unglaublich viel Erfahrung in der Konzeption sondern auch praktisches Wissen. Nur Menschen, die sich wirklich mit dem Sport, den Herausforderungen und den Vorteilen auskennen, können die grandiosesten Produkte konzipieren.
Hier wollen wir ein bisschen Helligkeit in das dunkle Chaos bringen. Bei uns erfährst du, welche Marken aus unserem Sortiment ideal für dich sind und warum wir ausgerechnet diese Produkte bzw. Marken ausgewählt haben.
Marke und Herstellung
Eine renommierte Marke im Bereich Wassersport muss darauf achten, den Wert Ihres Markennamens zu erhalten. Es ist daher üblich, dass die namhaften Hersteller auch bei der Produktion in China auf eine hohe Fertigungsqualität und eine sorgfältige Endkontrolle achten. Red Paddle verfügt sogar über ein eigenes privates Werk und kann damit die Qualität zu 100% sicherstellen.
SUPs anderer nicht sonderlich bekannter Marken werden häufig unter beliebigen Handelsmarken von Importfirmen nach Deutschland gebracht, die alle möglichen Produkte aus China importieren und die nach dem SUP-Hype irgendein anderes Produkt vermarkten, unter einem neuen Handelsnamen.
Die renommierten Marken entwicklen die Shapes und Technologien für die Boards selbst. Sie stecken ihre Fahrerfahrung, ihre Bedürfnisse und Wünsche in die eigenen Produkte. Das bedeutet also, jedes Produkt ist immer ein kleines Stück von seinen Konstrukteuren und verwirklicht damit ihre Träume in ihrer besten Form. Die geplanten Skizzen und die Materialanforderungen werden im nächsten Schritt an die Produktion gegeben. Diese setzt die geplanten SUPs dann um. Bevor die Produktionsreihe jedoch starten kann, werden erstmal die Verarbeitung sowie die Materialien auf Herz und Nieren geprüft, um euch im Endresultat ein grandioses Board mit einem großen Fun-Faktor bieten zu können.
Hardboard oder Inflatable SUP?
Die erste Frage, die Du Dir stellen wirst und die Du wahrscheinlich sehr schnell beantworten kannst, ist die Frage, ob Du ein festes oder ein aufpumpbares SUP kaufen möchtest.
Ein festes SUP kennt in aller Regel die vielen möglichen Qualitätsprobleme eines inflatable SUPs nicht. Hardboards sind auch keine Massenware und werden daher nahezu ausschließlich von den Markenherstellern angeboten.
Ein festes SUP ist immer dann eine gute Wahl, wenn Du z.B. ein Wassergrundstück besitzt und das Board direkt am Wasser lagern kannst, oder wenn Du schon sehr weit forgeschritten bist und das absolute Maximum beim SUPen herausholen möchtest. Auch für den Einsatz in der Welle sind feste SUPs den Inflatables vorzuziehen.
Für alle anderen Kunden bedeutet ein festes SUP vor allem relativ viel Aufwand beim Transport und bei der Lagerung, weswegen sich die überwiegende Mehrheit der Kunden für die iSUPs entscheidet. Rund 95% aller Kunden wählen ein inflatable SUP. Der Transport ist im gesamten wesentlich einfacher und komfortabler. Ein nicht aufgeblasenes SUP kann ideal in den dazu passend angebotenen Rucksäcken verstaut und von A nach B transportiert werden. Zudem kannst du gleich alles Weitere an Zubehör wie Pumpe und Paddel einfach mitnehmen, da du in der Regel beiden Hände frei hast.
Der Transport der Hardboards ist durch ihre Breite und vorallem ihre Länge etwas schwieriger. Um euer festes SUP von eurem Zuhause mit dem Auto zum See zu bekommen, benötigt ihr einen Dachgepäckträger oder ähnliches. Mit den Shred Rack Produkten ist dies natürlich durchaus einfach machbar, jedoch hat nicht jeder solche Transportmöglichkeiten mit seinem Auto.
Zur Beurteilung des Fahrunterschieds musst du dir die generellen Qualitätsunterschiede genau ansehen.
Versuchst du bspw. ein günstigeres Board von einer Supermarkt-Marke mit einem festen SUP einer Qualitätsmarke zu vergleichen, wirst du schnell feststellen, dass das feste SUP wesentlich besser ist. Dies liegt jedoch eher an der Verarbeitung generell. Die bekannten Marken orientieren sich bei der Planung und Herstellung ihrer aufblasbaren SUPs an ihren festen SUPs, damit du kaum noch einen Unterschied merkst.
Das Fahrergewicht
Eine Frage, die vor allem für schwere Fahrer über 100 kg von Bedeutung ist, ist die Frage nach der Tragfähigkeit des SUPs. Die Angaben der Hersteller beziehen sich auf die Tragkraft des SUPs, also geben an, ab welchem Gewicht ein SUP vom Fahrer unter Wasser gedrückt werden würde. Aber wir wissen aus unseren Schlungen, das ein Board, was mühelos 140 kg Gewicht trägt, bereits mit einen großen 120 kg Fahrer zu einem extrem kippeligen System wird, das sehr hohe Anforderungen an den Gleichgewichtssinn stellt. Du solltest beim Kauf deines neuen SUPs demnach also unbedingt auf die Gewichtsangaben in der Beschreibung achten.
Der Einsatzbereich
Mit einem SUP kann man ganz unterschiedliche Dinge tun: Man kann es als Badeinsel auf dem Baggersee nutzen und die Kinder damit spielen lassen, man kann Yoga oder andere Übungen darauf machen und dabei besonders die tiefer liegende Muskulatur trainieren, man kann damit zur Erholung und Entspannung über den See paddeln, man kann ausgedehnte Flusstouren unternehmen oder sich sogar ins Wildwasser wagen, man kann für Rennen trainieren oder man kann auf dem offenen Meer einen Downwinder machen und man kann sogar mit einem SUP Wellenreiten. Immerhin ist das Wellenreiten sogar der Ursprung des Sports. Auf Hawaii war das Paddeln im Stehen den Königen vorbehalten!
Wer sich für die anspruchsvolleren Disziplinen, wie Race, Wildwasser oder Wellenreiten entschieden hat, der findet bei den meisten Anbietern speziell für diesen Einsatzzweck entwickelte Boards und wird wahrscheinlich auch bereits die Gelegenheit genutzt haben, die unterschiedlichen Boards zu testen. Wenn Du diesen Bericht liest, gehörst Du wahrscheinlich eher zu der Gruppe, die noch gar nicht so genau weiß, wie oft und wo sie das SUP einsetzen möchten.
Eine einfache Regel aus dem Segelsport besagt: "Länge läuft". Normale Segelboote und SUPs fahren in Verdrängerfahrt durch das Wasser und durch physikalische Gesetzmäßigkeiten hängt die mögliche maximale Geschwindigkeit von der Rumpflänge ab. Ein längeres, schmaleres Board gleitet schneller durch das Wasser, als ein kürzeres, breiteres Board.
Auf einem See wird man den Unterschied bei der Geschwindigkeit gar nicht wahrnehmen, da es keine Bezugspunkte gibt, mit denen man sein Tempo einschätzen könnte. Wenn Du aber mit anderen Paddlern eine Tour planst, ist es entscheidend, wieviel Kraft Du aufwenden musst, um an der Gruppe dran zu bleiben. Wenn Du stets derjenige bist, der kämpfen muss, kann dies schnell den Spaß an der Tour verderben.
Die nötigten Techniken, um beim SUP nicht mehr als Anfänger zu gelten, kann man vergleichsweise schnell lernen. Unsere Kursteilnehmer sind nach 2 Stunden in der Regel fit genug, um sicher auf dem Board zu stehen und das Paddel richtig zu führen. Es ist also nicht unbedingt notwendig, sich zunächst ein "Einsteigerboard" zu kaufen, wenn Du bereits weißt, dass Du gerne längere Flußtouren unternehmen wirst, weil Du das z.B. mit dem Kanu oder Faltboot auch schon gemacht hast. Die Lernkurve bei einem längeren und schmaleren Board ist am Anfang etwas flacher, aber die meisten Menschen mit einem gesunden Gleichgewichtssinn haben auch mit Boards zwischen 11.6" und 13.2" keine größeren Probleme.
Du musst dich also auch fragen, was du mit deinem SUP überhaupt machen möchtest. Wenn du hauptsächlich Touren fahren willst, solltest du definitv ein Touring Board wählen. Für andere Einsätze wie auf dem See entspannen oder Yoga ist ein Allround-Modell ideal, da es wesentlich breiter konzipiert ist als die Touringvarianten. Somit ist es wesentlich weniger kipplig, kommt allerdings eher mit viel Kraftaufwand schneller vorwärts.
Unsere Marken im Überblick
Als Stand Up Paddling noch nicht sehr bekannt war und es nur feste Boards gab, kamen die Gründer von Red Paddle auf die Idee aufblasbare SUPs zu konstruieren. Sie waren von den Transportschwierigkeiten genervt und vorallem wollten sie, dass der Sport von jedem Interessierten ausgeübt werden kann. Dafür mussten Boards geplant werden, die praktisch waren und trotzdem die Stabilität und den Komfort eines festen SUPs boten.
Dies war die Geburtsstunde der inflatable SUPs von Red Paddle!
Die ersten Modelle wurden immer wieder getestet, verbessert und mit innovativen Materialien ausgestattet, um die Vision eines aufblasbaren Boards, das seinem festen Bruder in nichts nachsteht, zu verwirklich. Mit jahrelanger Erfahrunger und viel Herzblut hat Red Paddle es geschafft, sich am Markt zu etablieren und die Kunden von sich zu überzeugen.
Die Produkte von Red Paddle werden jedes Jahr aufs neue überprüft und mit den neuesten Technologien bereichert, um dir das beste SUP Erlebnis bieten zu können. Bei den Modellen ist für jeden Fahrer von Neuling bis Profi etwas dabei.
Jobe kam etwas später auf den Markt, hat sich nun aber schon seit vielen Jahren an immer mehr Beliebtheit erfreut. Die SUPs zielen auf den Fun-Faktor und einen leichten Einstieg in den Sport ab. Das Ziel von Jobe ist es Stand Up Paddling für alle Kunden zu ermöglichen, daher sind die Boards preislich auch etwas niedriger angesetzt als die Boards von Red Paddle.
Auch die Marke Starboard hat bereits jahrelange Erfahrung im Stand Up Paddling Bereich sammeln können. Durch innovative Technologien und mehrtägige Testevents mit verschiedenen erfahrerenen Teamfahrern schafft diese Marke es, ihre Boards immer besser zu machen und den Kunden jedes Jahr auf neue die schönsten Erlebnisse auf dem Wasser zu bieten.
Je nachdem, was du für Bedürfnisse ist, passt die ein oder andere Marke eher zu dir.
Jobe ist hier eher die Marke im etwas preiswerteren Bereich. Die Boards bieten dir eine große Bielfalt an Einsatzbereichen und eine langanhaltende Robustheit. Bei Jobe kannst du bis zu 3 Jahre Garantie.
Red Paddle präsentiert dir qualitativ besonders hochwertige Boards mit einer Garantie von 5 Jahren, die etwas teurer als Durchschnitt sind.
Starboard hat eine größere Preisspanne, welche daher viele Kunden mit unterschiedlichen Budgets abdeckt. Die Garantie auf die Boards liegt bei zwei Jahren.
Die Qualität des SUP
Die Kosten für die Produktion eines SUPs hängen vom Aufwand des Produktionsverfahrens ab. Mehr Fäden, die Ober- und Unterdeck verbinden machen das Board stabiler. Hochwertigere SUPs verwenden hier auch kreuzweise Verbindungen oder Fäden mit unterschiedlicher Länge, um dem Board eine Kontur zu geben.
Billigboards beim Discounter sind häufig nur einlagig und das verwendete PVC Material ist billiger und damit anfälliger. Die Boards sind meist zu dünn und fühlen sich daher auf dem Wasser nicht wirklich fest an.
Diese Boards erfordern dann eine höhere Kraftaufwendung beim Paddeln. Du bist daher viel schneller erschöpft und verlierst eventuell die Lust am Sport. Dies möchten wir und unsere Hersteller natürlich nicht. Die Boards unserer Hersteller sind daher mit der Kreuztechnologie hergestellt wurden, um dir an jedem Tag ein schönes Erlebnis bieten zu können.
Daher ist es uns auch besonders wichtig, dass unsere Hersteller alle eine Qualitätskontrolle ihrer Produktionsreihen durchführen. Bevor die Boards in Serie gebaut werden, wird die Verarbeitung erstmal überprüft, um Fehler von vorneherein vermeiden zu können.
Drop Stitch
Die Steifigkeit und die Form eines Boards wird dadurch erzeugt, dass es feine Fäden im Inneren gibt, die das Oberdeck und das Unterdeck miteinander verbinden. Je mehr Fäden verwendet werden und je besser das dafür verwendete Material ist, desto besser ist die Formstabilität des Boards. Zu wenig Verbindungen führen zu einem wabbeligen Board, man merkt dies aber häufig erst auf dem Wasser. Ist die Materialqualität der Fäden schlecht, so kann die Anfangs vielleicht noch vorhandene Steifigkeit auch sehr schnell nachlassen.
Will man einem Board eine noch höhere Steifigkeit und Kontur geben, so werden die Fäden X-weise angeordnet und/oder es werden Fäden mit unterschiedlicher Länge verwendet. Natürlich ist ein Board mit mehr Fäden, hochwertigerem Fadenmaderial und einer komplexen Anordnung in der Produktion teurer. Aber es bringt Dir auch viel mehr Spaß und hält auch viel länger.

Wie drastisch sich der Unterschied zwischen linearem Drop Stitch mit niedriger Dichte der Fäden im Gegensatz zu einem hochwertigen Drop Stitch mit mehr Fäden auswirkt, zeigt das nebenstehende Video:
Boarddicke
Besonders flache Boards sind entweder ganz besonders wabbelig oder aber sehr teuer. Ein flaches Board steif zu bekommen verlangt viel mehr Technologie, Qualtät und Produktionsaufwand, als ein normales 6" (15 cm) Board steif zu bekommen. Red Paddle ist ein Hersteller, der versucht, besonders flache Boards mit maximaler Steifigkeit zu produzieren. Dies hat aber auch einen entsprechenden Preis zur Folge. Die Red Paddle Boards sind die teuersten Boards in unserem Progamm. Allerdings fahren sich hochwertige, flach konstruierte Boards extrem angenehm, weil der tiefere Schwerpunkt zusätzliche Stabilität vermittelt.
PVC Außenhaut
Gute SUPs verfügen über eine mehrlagige Außenhaut, was sie sehr robust macht. Das verwendete PVC ist stichfest und trotzdem so weich, so dass es sich gut Falten lässt, ohne starke Knickspuren zu bekommen Kontakt mit einem spitzen Stein kann einer doppelten Außenhaut mit gutem PVC nichts anhaben.
Unterschiedliche PVC-Qualitäten reagieren auch entsprechend auf UV-Strahlung, die beim Einsatz von SUPs unweigerlich starken Einfluss hat. Hochwertiges Material ist UV-beständiger.
Nähte
Bei den Marken-SUPs wird am Material nicht gespart. Die einzelnen Elemente überlappen großflächig, so dass stabile und langlebige Verbindungen entstehen können. Diese Nahtstellen halten einen eventuellen Überdruck durch Sonneneinstrahlung viel besser aus, als Nahtstellen, die nur eng überlappen, weil am Material gespart wurde.
Shape
Die Form eines SUPs entscheidet neben der Länge darüber, wie schnell und mit wie wenig Kraftaufwand Du über das Wasser gleitest. Um dem Board einen optimalen Shape zu geben ist Forschungs- und Entwicklungsaufwand notwendig und nur mit den oben beschriebenen aufwendigeren Produktionsmethoden ist es überhaupt möglich, eine Form die verbesserte Gleiteigenschaften hat, auch auf ein Produkt zu übertragen.
Finnen
Für den Einsatz eines SUPs auf Seen und normalen Flüßen ist eine einzelne austauschbare Finne ideal. Ein Set mit drei Finnen schränkt die Wendigkeit des Boards ein und bremst das Board unnötig aus.
Footpads
Die Standfläche bei den SUPs wird aus weicherem EVA Kunststoff gemacht, damit Du guten Halt auf dem Board hast. Billiges Material führt hier dazu, dass die Footpads schnell spröde werden und dann beim Einrollen des Boards reißen und bieten auch weniger Komfort, als hochwertiges EVA-Material. Unsere Hersteller setzen daher auf teureres und deentsprechend qualitativ besseres Material, sodass du lange bequem stehen kannst ohne Ermüdungserscheinungen zu bekommen.
Ventile
Ventile sind Verschleißteile, die auch bei hochwertigen Boards unter Umständen einmal ausgetauscht werden müssen.Normalerweise ist das kein großes Problem, da die Ventile einfach aus- und eingeschraubt werden können.
Gewährleistung vs. Garantie
Während Du im Baumarkt/Supermarkt nach einer eventuellen kurzen Kulanzphase lediglich noch auf das Gewährleistungsrecht zurückgreifen kannst, geben die Markenhersteller in der Regel eine Garantie über 2 bis fünf Jahre. Die Gewährleistung betrachtet immer nur den Zustand des Artikels zum Zeitpunkt des Kaufes. Innerhalb der ersten 6 Monate muss der Händler nachweisen, dass der Artikel mängelfrei war. In den verbleibenden 1,5 Jahren der gesetzlichen Gewährleistungspflicht muss der Kunde nachweisen, dass der eingetretene Mangel bereits zum Zeitpunkt der Übergabe vorhanden war. Da dies in 99,9% aller Gewähreistungsfälle nicht gelingen wird, ist die Gewährleistung im Grunde nutzlos.
Bei einer Herstellergarantie spielt nur der eingetretene Schaden eine Rolle. Bei geplatzten Nähten oder Schäden an den Ventilen werden diese Schäden unserer Erfahrung nach anstandslos behoben oder die Boards komplett ersetzt. Lediglich wenn das Schadensbild eindeutig von grober Fahrlässigkeit zeugt verweigern die Markenhersteller die Garantie.
Testen vor dem Kauf
Eine Empfehlung für ein SUP kann man nur dann aussprechen, wenn man SUPs der unterschiedlichen Klassen und Qualitätsstufen auch selber getestet hat. Wir empfehlen daher dringend, den Kauf und die Beratung im inhabergeführten Fachhandel, der idealerweise auch selber Touren, Schulungen und Testmöglichkeiten anbietet, so wie brettsport.de.
Natürlich ist auch ein Fachhändler nicht zu 100% objektiv, weil er auch nicht jedes einzelne Board im Markt kennen kann. Dennoch kennt er in der Regel eine große Bandbreite von unterschiedlichen SUP-Boards und ein guter Berater wird Dir auch nicht immer das empfehlen, was er für sich gut findet, sondern sich bei der Beratung nach Deinen Anforderungen erkundigen und Dich danach beraten.
Bei uns hast Du drei Optionen, um vor dem Kauf sicherzustellen, dass Du das passende Board gewählt hast:
